By Ulrich Müller

In dem Lehrbuch für Studenten der Chemie werden wichtige Aspekte und Zusammenhänge der Strukturen anorganisch-chemischer Verbindungen dargelegt. Die Strukturmerkmale von Molekülverbindungen wie auch von Festkörpern werden behandelt und an anschaulichen Beispielen erläutert. So weit wie möglich werden diese Strukturen mit einfachen und eingängigen Theorien erklärt (Gillespie-Nyholm-Theorie, Ligandenfeldtheorie, Ionenradienverhältnisse, Pauling-Regeln, (8-N)-Regel u.ä), es wird aber auch auf die moderne Bindungstheorie eingegangen. Wichtige Festkörperstrukturen werden wiederholte Male und dabei jedes Mal von einem anderen Standpunkt betrachtet. Zusammenhänge zwischen Struktur und physikalischen Eigenschaften werden herausgearbeitet.

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Content material: Surfactant organization buildings / Stig E. Friberg and Tony Flaim -- Radical pair reactions in micellar resolution within the presence and shortage of magnetic fields / Nicholas J. Turro, Jochen Mattay, and Gary F. Lehr -- Light-induced electron move reactions of metalloporphyrins and polypyridyl ruthenium complexes in geared up assemblies / D.

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CN = eine N-z¨ahlige Drehachse ist einziges Symmetrieelement [ N ]. CNi (N ungerade) = es ist eine N-z¨ahlige Drehachse und ein Inversionszentrum vorhanden [ N ]. Identisch mit SM mit M = 2 · N. DN = senkrecht zu einer N-z¨ahligen Drehachse sind N zweiz¨ahlige Drehachsen vorhanden [ N 2 wenn N ungerade; N 2 2 wenn N gerade]. CNh = es ist eine N-z¨ahlige (vertikale) Drehachse und eine horizontale Spiegelebene vorhanden [ N/m ]. CNv = eine N-z¨ahlige (vertikale) Drehachse befindet sich in der Schnittlinie von N vertikalen Spiegelebenen [ N m wenn N ungerade; N m m wenn N gerade].

2). Jeder beliebige Translationsvektor t im Kristall kann als Vektorsumme von drei Basisvektoren dargestellt werden: t = ua + vb + wc mit u, v, w ganzzahlig positiv oder negativ. Die Translationssymmetrie ist die wichtigste Symmetrieeigenschaft eines Kristalls. Im Hermann-Mauguin-Symbol wird die dreidimensionale Translationssymmetrie durch einen Großbuchstaben zum Ausdruck gebracht, der erkennen l¨aßt, ob wir es mit einem primitiven oder zentrierten Kristallgitter zu tun haben (vgl. Abb. 6, S. 21): P = primitiv A, B oder C = basiszentriert in der bc-, ac- bzw.

Kubische Punktgruppen haben vier dreiz¨ahlige Achsen (3 oder 3), die untereinander Winkel von 109,47◦ bilden. 2 Die Punktgruppen 35 y ¢ ¢ ➤ ➤ x y z z x ➤ 4/m 2/m 2/m ➤ C2v ➤ ➤ ➤ ➤ mm2 x d ¢ ¢ d D4h 3 2/m ➤ ➤ x ¢ ➤ ¢ ➤ ➤ ➤ x ➤ z ➤ z ➤ z D3d z x d Abb. 7: Beispiele f¨ur drei Punktgruppen. Die Buchstaben unter den HermannMauguin-Symbolen geben an, auf welche Richtungen sich die Symmetrieelemente beziehen vier Raumdiagonalen eines W¨urfels (Richtungen x+y+z, –x+y–z, –x–y+z und x–y–z, vektoriell addiert).

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